Eröffnung von Möbel Höffner rückt näher

SPD fordert Konzept zur Verkehrsschließung

Thorsten Brehm, stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Nachdem nun mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch der Autobahnanschluss an die A73 gesichert ist, stehen der Eröffnung von Möbel Höffner im Fürther Stadtteil Steinach keine weiteren formalen Hürden mehr im Wege. „Wir halten ein Möbelhaus an dieser Stelle nach wie vor für falsch, müssen nun aber pragmatisch mit der Situation umgehen“, meint Thorsten Brehm, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Nürnberger Rathaus.

„Dringenden Handlungsbedarf sehen wir bei der Verkehrserschließung. Von Westen wird das zukünftige Einkaufszentrum nun mit einem eigenen Autobahnzubringer erschlossen. Von Nürnberger Seite führt derzeit nur ein etwas besser ausgebauter Wald- und Wiesenweg zu dem Areal an der Stadtgrenze“, weiß Verkehrsexperte Brehm. „Das reicht nicht bei dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen!“ Die SPD-Stadtratsfraktion sieht deshalb die Nürnberger Stadtverwaltung in der Pflicht, sich frühzeitig Gedanken zu machen, in welcher Form die Würzburger Straße westlich von Großgründlach ertüchtigt oder ausgebaut werden kann und wie die Maßnahme finanziert werden soll. Wichtig ist dem Knoblauchsländer Stadtrat, dass auch die Belange des Fuß- und Radverkehrs berücksichtigt werden.

„Vieles wäre in der Planung und Abstimmung leichter, wenn beim Thema S-Bahn-Verschwenk endlich Klarheit herrschen würde. Dessen geplante Haltestelle läge nämlich genau zwischen der Stadtgrenze und Höffner und müsste perspektivisch auch für den öffentlichen Busverkehr erschlossen werden“, meint Brehm. „Ob und wann die Trasse gebaut wird, steht derzeit allerdings in den Sternen.“

 

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Diskussion

Günter Hecht | 23.03.13 04:57

Wieder so eine "geheime" Angelegenheit.

Da wird mit der Stadt Fürth anscheinend über die Gründung eines Zweckverbandes zum Ausbau der Herboldshofener Straße verhandelt. Ziel ist vermutlich, auf Fürther Stadtgebiet auf Kosten der Stadt Nürnberg die genannte Straße (Wald- und Wiesenweg s.o.) zu ertüchtigen oder auszubauen, damit der Verkehr so richtig in die Würzburger Straße rauschen kann. Geht's noch? Die Lärmbelästigung in der Würzburger Straße ist jetzt schon unerträglich.
Und wenn die Stadt Nürnberg zu viel Geld hat, dann könnte man doch über einen Flüsterasphalt in der Würzburger Straße nachdenken (zu mindestens dort, wo Wohnbebauung ist).