Wer Hunger hat, will etwas essen

Zur aktuellen Kritik am Ausbau des Frankenschnellwegs

Kritiker des Frankenschnellweg-Ausbaus prophezeien ein angebliches Verkehrschaos durch den Umleitungsverkehrt. Dazu erklärt der Sprecher für das Frankenschnellweg-Projekt der SPD-Stadtratsfraktion Harald Dix:

„Die jetzige Kritik ist überhaupt nicht geeignet, das Gesamtprojekt Frankenschnellweg in Frage zu stellen. Hier geht es wohl nur um Stimmungsmache vor den Wahlen. Wo eine Baustelle eröffnet wird, müssen Umleitungen eingerichtet werden. Das ist so normal wie die Tatsache, dass es heiß werden kann, wenn man sich etwas zu Essen kocht. Aber es kommt doch niemand auf die Idee, hungrig zu bleiben und sich nix zu kochen, nur weil der Herd warm wird, wenn man ihn anschaltet. Man behilft sich eben, damit man sich nicht die Finger verbrennt, zum Beispiel mit Topflappen. Übertragen auf den Frankenschnellweg heißt das: Wir lassen das Projekt keinesfalls sein, nur weil während der Bauzeit zeitweilig Umleitungen nötig sein werden.

Stattdessen sollten alle Beteiligten gemeinsam versuchen, die entstehenden Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Alle sind aufgerufen, sich an den Planungen dafür zu beteiligen. Für den Frankenschnellweg wird zum Beispiel extra ein projektbegleitender Beirat eingerichtet, in dem solche Beratungen stattfinden können. Außerdem wird es geeignete Verfahren in der Projektkoordination geben, um auf Probleme reagieren zu können. Das ist viel sinnvoller als aus Furcht vor Schwierigkeiten alles aufzugeben. Der Ausbau wird schließlich dringend benötigt.“

Weitere Erläuterungen von Bürgermeister Horst Förther zu diesem Thema finden Sie über folgenden Link

http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_36055.html