SPD Stadtratsfraktion lud Wirtschaftsvertreter zum Vortrag und Diskussion in die Nürnberg Messe mit Geschäftsführer Peter Ottmann
Die Nürnberg Messe, umsatzmäßig auf Rang 14 in der Welt und Rang 6 in Deutschland, blickt auf eine beispiellose 40-jährige Erfolgsgeschichte. Zigtausende Aussteller und etwa 1,3 Millionen Besucher lassen über eine Milliarde Umsatz pro Jahr in Stadt und Region. Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Nürnberg, von dem Gastgewerbe, Dienstleistung und Einzelhandel leben.
Grund genug für Gastgeber und Vorstandsmitglieder Katja Strohhacker und Thorsten Brehm zu fragen, wie die Nürnberg Messe in einer hochdigitalisierten Welt für die Zukunft gerüstet sei. "Wir arbeiten seit geraumer Zeit auf allen Entwicklungsebenen an einer Strategie", erklärt Messe-Geschäftsführer Peter Ottmann. Dennoch ist er überzeugt, dass der Wert der persönlichen Begegnung mit dem Grad der Digitalisierung der Menschen sogar noch zunehme. Das unterscheide das Konzept einer Messe vom Einzelhandel. "Persönliche Begegnung auf Messen und Kongressen ist nicht digital zu ersetzen, anders als Waren und Produkte, die per Mausklick bestellt werden können", ist sich auch Stadträtin und Messeaufsichtsrätin Daniela Hüttinger sicher. Im Gegenteil, das "Urbedürfnis nach Begegnung am Lagerfeuer wächst", stimmt sie Peter Ottmann zu.
Die Messe setze daher, so Ottmann, verstärkt auf Erlebnischarakter, Gastronomie und Service für die Aussteller und Besucher. Gleichwohl werde weiter an Maßnahmen gearbeitet, die Nürnberg Messe langfristig den digitalen Bedürfnissen vor und während des Messebesuchs anzupassen. "Die Geschwindigkeit des Wandels wird sich noch potenzieren", meint Ottmann und beruhigt: "Wir sind absehbar auf Erfolgskurs und werden in gesundem Maße wachsen." Nürnberg kann also weiter auf einen seiner größten Wirtschaftsfaktoren zählen.

