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Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises im Opernhaus
Am 17. September 1995, fast auf den Tag genau 60 Jahre nach der Verabschiedung der nationalsozialistischen Rassengesetze und 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis zum ersten Mal verliehen. Der Preis ist eine Antwort der Stadt Nürnberg auf die staatlich verordneten Menschenrechtsverbrechen jener Jahre und soll aller Welt ein Symbol dafür sein, dass von Nürnberg niemals mehr andere Signale ausgehen dürfen als solche des Friedens, der Versöhnung, der Verständigung und der Achtung der Menschenrechte. Zum elften Mal verleiht die Stadt Nürnberg in einem Festakt den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis. Geehrt wird Amirul Haque Amin für sein Engagement in der Nationalen Gewerkschaft der Textilarbeiterinnen und –arbeiter in Bangladesch. Bei der festlichen Überreichung des Preises am Sonntag, 27. September 2015 im Nürnberger Opernhaus um 11.00 Uhr wird Alke Boessiger, Leiterin der Handelsabteilung von UNI Global Union die Laudatio halten. Bundesminister Sigmar Gabriel sowie Sandra Polaski, Stellvertretende Generaldirektorin für Politikfragen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen konnten als weitere Redner gewonnen werden. (https://www.nuernberg.de/internet/menschenrechte/preisverleihung2015.html)