Bildungspolitik

<span style="background-color:#efefef;">bullet 1<br>bullet 2<br>Bullet 3</span>

  • Redaktionsteam
Ein Nürnberger Schulhof

Für die Kinder ist unser Geld gut angelegt. Obwohl die Einnahmen der Stadt in den letzten Jahren zurückgingen, wurden die Ausgaben für Schulen und Kindergärten nicht gekürzt. Stattdessen fließt Geld in Neubauten, aber auch in Sanierungen und die nötigen Erweiterungen für mehr Ganztagsangebote. Neu gebaut werden etwa die Berufsschule B 14, die Viatis-Schule und die Paul-Moor-Schule. Am Dürer-Gymnasium laufen die Arbeiten für eine Dreifachturnhalle und zusätzliche Unterrichtsräume, die Schüler der Uhlandschule freuen sich auf einen neuen Bolzplatz und ein Kinder- und Jugendhaus.

Auch die Grundschule in St. Leonhard wird neu gebaut – und sie bekommt einen Ganztagsbetrieb, den es so bisher noch nie gab: Alle Kinder erhalten dann von der ersten bis zur vierten Klasse eine vollwertige, altersgemäße Betreuung von 7 bis 17 Uhr. Neben dem Schulunterricht wird es Zusatzangebote geben, damit Bewegung, Kreativität und  spielerische Entfaltung nicht zu kurz kommen. Doch dafür braucht es Fachkräfte, die dort weitermachen, wo der reguläre Schulunterricht endet. Wir haben uns deshalb dafür eingesetzt, die Jugendsozialarbeit an den Schulen auszubauen.

Unser Augenmerk gilt zusätzlich dem weiteren Ausbau der Kindertagesstätten. Der Bedarf an Kindergarten- und Hortplätzen ist leider noch nicht gedeckt. Zu lange wurden die Städte und Gemeinden von der Bundes- und der Landesregierung allein gelassen. Bis 2013 sollen 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Platz in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter bekommen können. Jedes Vorschulkind soll einen Kindergarten besuchen können und für 6.400 Grundschüler soll es Hortplätze geben. Dieses Vorhaben ist ambitioniert, aber notwendig. Deshalb stellen wir dafür in den nächsten vier Jahren 114,8 Millionen Euro zur Verfügung.   

Für die Jugendlichen, die nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden, haben wir neue Wege für den Übergang von der Schule in den Beruf eröffnet. Wir wollen auch denen eine Chance geben, die es schwerer haben als andere.

Wir bieten in Nürnberg mit zahlreichen Kinder- und Jugendhäusern, Jugendtreffs und Aktivspielplätzen Orte, an denen die Entwicklung zu  selbstbestimmten Persönlichkeiten gefördert wird. Hier halten wir an einem konsequenten Ausbau fest.

So wird noch im Jahr 2011 das Kinder- und Jugendhaus in der Gartenstadt eröffnet, das Haus am Nordbahnhof wird bereits geplant und auch das Kinder- und Jugendhaus in der Pastoriussiedlung wird bald begonnen.

Wir wollen Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich für die Gestaltung ihrer Umwelt und Zukunft einzusetzen. Daher freuen wir uns auf ein demnächst startendes Projekt zur Jugendbeteiligung, das auf unseren Antrag hin entwickelt und verabschiedet wurde.

Kommentar hinzufügen

Diskussionsbeitrag verfassen:
HINWEIS:
Eingegebene Beiträge werden redaktionell geprüft (siehe Grundsätze) und erscheinen daher mit Verzögerung auf der Webseite.

Diskussion

Keine Kommentare