Gleichberechtigung

47 Prozent der Fraktionsmitglieder sind bei der SPD weiblich. Alle Delegationen werden je zur Hälfte mit Männern und Frauen besetzt. Die SPD fördert im Rathaus die Gleichberechtigung der Geschlechter und baut Diskriminierungen ab.

  • Redaktionsteam
Die Rathaus-SPD setzt sich weiter für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter ein.

Die Gleichstellung von Mann und Frau hat große Fortschritte gemacht. Dennoch sind wir von einer tatsächlichen Gleichstellung noch weit entfernt. Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt 23 Prozent weniger als Männer und immer noch werden die familiären Aufgaben überwiegend Müttern und Töchtern zugesprochen.

Auch beim beruflichen Aufstieg sind Frauen benachteiligt. Ab der mittleren Führungsebene stoßen sie oft an die „gläserne Decke“, die ihnen den Zugang zu Spitzenpositionen verwehrt. Diesen Missstand wollen wir beseitigen. Bei der Stadt drängen wir darauf, dass Frauen stärker als bisher ermuntert werden, Führungspositionen zu übernehmen. Die städtischen Tochterunternehmen haben wir aufgefordert, gezielt auch nach qualifizierten weiblichen Führungskräften zu suchen, wenn Stellen zu besetzen sind. Und von familienfreundlicheren Arbeitszeiten profitieren Frauen und Männer gleichermaßen.

 

Doch schon beim Weg in den Beruf gibt es oft Hürden zu überwinden – nicht nur für Frauen und Mädchen. Wer nicht der Norm entspricht, hat es schwer.  Die Stadt Nürnberg soll als Arbeitgeberin mit gutem Beispiel voran gehen und Diskriminierung gar nicht erst entstehen lassen. Wir haben deshalb beantragt, bei der Stadt Nürnberg anonyme Bewerbungen zu erproben. Dabei werden persönliche Daten wie das Geschlecht oder die Herkunft eines Bewerbers zunächst aus den Bewerbungsunterlagen entfernt. Somit soll nur die Qualifikation den Ausschlag dafür geben, wer zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird.

Eine echte Gleichberechtigung aller Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder ihrem Aussehen, beginnt für uns mit der Schaffung gleicher Bildungschancen. Der von uns mit ins Leben gerufene Bildungsbeirat hat mittlerweile seine Arbeit aufgenommen, und wird mit einem Bildungsbericht mit dazu beitragen.

Neue Chancen eröffnet auch der Integrationsrat. Durch ihn bieten sich den in unserer Stadt lebenden Ausländern, Aussiedlern und Eingebürgerten Möglichkeiten zur aktiven politischen Beteiligung und Interessensvertretung. Denn wir sind für ein verständnisvolles Miteinander. Deshalb haben wir auch angeregt, für die ausländischen Unternehmer, die bei uns tätig sind und zur Integration und Wirtschaftskraft in unserer Region beitragen, einen Preis auszuloben, um besondere Verdienste würdigen zu können und Nachahmer zu motivieren.

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