Mehr Jugendsozialarbeiter an den Nürnberger Schulen
mehr Beratung und Unterstützung für Schülerinnen und Schüler
Die Jugendsozialarbeiter sind erste, vertrauliche und verlässliche Ansprechpartner, sei es bei persönlichen, schulischen oder familiären Problemen.
Mit rund 80 Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an über 70 Schulen hat in Nürnberg das neue Schuljahr begonnen. Die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) ist ein Angebot des Jugendamts für Kinder und Jugendlichen direkt an ihrer Schule. Besetzt sind alle Nürnberger Mittelschulen und Förderzentren mit insgesamt 35 Kolleginnen und Kollegen. An elf beruflichen Schulen, fünf Realschulen und einem Gymnasium arbeiten 20 weitere Fachkräfte.
Neu seit 2012: Auch an 20 Grundschulen kommen nun 23 Sozialpädagogen zum Einsatz. Seit Bestehen der JaS-Abteilung im Jugendamt ab 2009 hat sich die Anzahl der sozialpädagogischen Fachkräfte an Nürnberger Schulen nahezu verdoppelt. Alle arbeiten nach einem gemeinsamen Konzept des Referats für Jugend, Familie und Soziales und des 3. Bürgermeisters, Geschäftsbereich Schule, mit Ansätzen für die jeweiligen Schultypen.
In einem aktuellen Bericht beschreibt das Jugendamt die bisherige Arbeit. Im Vordergrund stehen junge Menschen an Schulen, die in erhöhtem Maß auf Unterstützung angewiesen sind. Die JaS-Fachkräfte sind erste, vertrauliche und verlässliche Ansprechpartner, sei es bei persönlichen, schulischen oder familiären Problemen. Insgesamt sind jährlich mehr als 4 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an Nürnbergs Schulen in regelmäßiger Beratung bei sozialpädagogischen Fachkräften. An Mittelschulen beispielsweise werden knapp 30 Prozent aller Schüler betreut, an Förderzentren sogar zwei Drittel der Schülerschaft. Sind weitergehende Hilfen nötig, zum Beispiel bei Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung, ist JaS die Schnittstelle zum Allgemeinen Sozialdienst und anderen Beratungsdiensten.
Eng arbeiten die sozialpädagogischen Fachkräfte an Schulen mit Lehrkräften und Schulleitungen zusammen, immer unter Wahrung der Vertraulichkeit und Schweigepflicht. Jeder Schule und das Jugendamt schließen pro Jahr eine individuelle Praxisvereinbarung, die die Zusammenarbeit für das kommende Schuljahr beschreibt. Darin enthalten sind ebenso Gruppen-, Projekt- und Ferienangebote für die Schülerinnen und Schüler.
Weitere Informationen: http://www.jas.nuernberg.de


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