Der Rundgang, den die SPD-Stadtratsfraktion gemeinsam mit dem Ortsverein Almoshof/Thon organisierte, startete direkt an einem „Problemfall“ in diesem Bezirk. Die Thoner Espanschule ist zu klein geworden. Eine Lösung ist bereits gefunden, direkt in dem Neubaugebiet hinter der bisherigen Endhaltestelle der Straßenbahn soll eine Dependance der Schule entstehen. So wird auch in Zukunft der Grundsatz „kurze Beine, kurze Wege“ in dem nördlichen Stadtteil umgesetzt werden. Bis dahin müssen allerdings für die steigende Zahl der Schüler in der Grundschule schnelle, kurzfristige Lösungen gefunden werden.
Die schulpolitische Sprecherin Dr. Anja Prölß-Kammerer sagte an dieser Stelle auch zu, dass die Schule langfristig in eine Ganzstagesschule umgebaut werden soll. Je nachdem ob sich hier eine Finanzierung findet, ist ein integriertes Ganztageskonzept, wie in Schweinau, angedacht. Sie kritisiere deutlich die schlechte finanzielle Ausstattung, die der Freistatt den Kommunen zur Verfügung stellt.
Weiter ging es an der Endhaltestelle der Straßenbahn. Durch die Weiterführung der Straßenbahn nach Wegfeld steht hier ein größeres Grundstück, das sich in städtischem Besitz befindet, für eine Neubebauung frei. Allerdings kann die Fläche nur gewerblich genutzt werden, für eine Wohnbebauung ist die Belastung mit Lärm und Abgasen an dieser Stelle zu hoch. Der planungspolitische Sprecher Gerald Raschke gab hier zu bedenken, dass die Planungen noch ganz am Anfang stehen und noch keinerlei Angaben zu konkreten Planungen gemacht werden könnten.
An dieser Stelle informierte der verkehrspolitische Sprecher Jürgen Fischer über den geplanten Verlauf der Straßenbahn, deren Endhaltestelle dann „am Wegfeld“ sein wird.
Die letzte Station war das Neubaugebiet in der Forchheimer Straße. Hier konnte das Grundstück, auf dem die Dependance der Espanschule entstehen soll, besichtigt werden. Von der guten Anbindung des Gebiets an den öffentlichen Nahverkehr konnten sich die Besucherinnen und Besucher, dank des häufig vorbeifahrenden Busses, gleich selbst überzeugen.
Hier wurde der Wunsch geäußert, dass die bestehenden Außensportanlagen erhalten bleiben sollen. Hier konnte Gabriela Heinrich aber Entwarnung geben, diese Flächen sollen auf keinen Fall für eine Bebauung ausgewiesen werden.

